Kunst im Bio-Seehotel Zeulenroda

Kunst gehört zum Leben!

Das Bio-Seehotel Zeulenroda ist mit der Kunst fest verbunden, bietet es doch heimischen Künstlern aus der Region mit deren fest integrierten Objekten Gelegenheit, ihre Verbundenheit zum Seehotel und zur Region auf Dauer zu dokumentieren.

Für die Gäste des Bio-Seehotels Zeulenroda senden die Kunstwerke eine Kraft aus, die sich in purer Inspiration ausdrückt. 

Wir bieten Künstlern im gesamten Haus Möglichkeiten der Präsentation. Erfahren Sie hier mehr zu unseren wechselnden Kunstausstellungen im Haus.

 

Kunst an der Rezeption

"Ankunft" betitelte Tilman Kuhrt, Kunst am Bau, sein Fresko, das den Gast an der Rezeption empfängt. Das Werk ist zehn Meter lang und drei Meter hoch. Es zeigt mehr als 30 lebensgroße Figuren auf zwei Ebenen so angeordnet, dass sie sich teilweise überschneiden und verdecken. Menschen im Hotel: ein Kommen und Gehen, Menschen unterschiedlichster Nationen, Kulturen und Denkweisen. All diese Interpretationen und noch viele mehr lässt dieses Fresko zu. Einzelne Figuren oder angeordnete Gruppen werden hervorgehoben, Schwerpunkte gesetzt. Dieses Kunstwerk zeigt ein stattliches, farbenfrohes Fries und an verdeckter Stelle ein Selbstportrait des Künstlers. Dieser wurde 1971 geboren. Sein handwerkliches Rüstzeug holte er sich in Leipzig. Es folgte ein Studium als Meisterschüler bei Volker Stelzmann in Berlin, dem sich die mehrwöchige Arbeit von "Ankunft" für das Seehotel Zeulenroda anschloss.

Kunst im Karpfenpfeifersaal

"Licht - Farbe - Leben" nannte Tobias Stengel, spezialisiert in der Beton-Farbglas-Gestaltung, sein Werk, das einzelne Glaselemente zeigt, die aus größeren Blöcken herausgeschlagen und mit einer speziellen Technik in einen Stahlrahmen einbetoniert sind. Als Grundlage diente ein altes Betonglasfenster, das sein Vater Gerhard Stengel von 1977 bis 1980 für das einstige FDGB-Heim fertigte. Nach 1997 stand das Hotel leer und Teile des Bildes wurden zerstört. Im Auftrag des neuen Eigentümers, Hans B. Bauerfeind, entwickelte Tobias Stengel die fehlenden Teile neu. Dabei wurde außer Licht und Schatten auch auf die Einarbeitung einer räumlichen Ebene, einer Reliefoberfläche, Wert gelegt.

Tobias Stengel, 1959 in Grimma geboren, absolvierte sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 1986 ist er freischaffend tätig. Er bekam mehrere Stipendien, unter anderem 1995 das USA-Stipendium des Landes Sachsen, 1996 das Philip Morris Stipendium und 2001 das Stipendium des Center of Contemporary Art, Prag.

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Kunst im Foyer des Karpfenpfeifersaal

Die "Wellengestalt", geschaffen vom Holz-Art-Studio Ilona Schlupeck, begegnet dem Gast an einer farbig gefassten, begrenzten Wand im Foyer des Karpfenpfeifersaals. Mit der "Wellengestalt" schuf Schlupeck eine gute Verbindung zwischen moderner Architektur und Kunst mit engen Beziehungen zur Tradition der Region, die das Interieur des Seehotels bereichert. Die Wellengestalt verweist schon im Titel auf die dominante Form einer sich überschlagenden Welle, wobei die Außenkanten den Außenformen des Seehotel-Logos folgen. Die Welle symbolisiert Kraft, Schwung, Bewegung und Geradlinigkeit. Die Freiheit der Welle assoziiert die Großzügigkeit des Hauses, den weiten Blick über den Stausee sowie die Lebens- und Arbeitsatmosphäre im Haus.

Ilona Schlupeck, 1956 in Langenwolschendorf bei Zeulenroda geboren, absolvierte eine Holzbildhauerlehre in Zeulenroda und studierte an der Fachhochschule für angewandte Kunst/Holzgestaltung in Schneeberg. Bis 1984 war sie dort Assistentin, ist seid dem freischaffend tätig. Die Künstlerin lebt in Burkersdorf bei Tegau.

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